Low-Level-Lasertherapie (LLLT) stimuliert Haarwachstum im Labor (27. August 2009)
BOCA RATON, FLORIDA (USA) – Eine vom Laboratoire Bio-EC aus Paris, Frankreich, durchgeführte Ex-Vivo-Studie an Haarfollikeln im Nährmedium mit Low-Level-Laserbestrahlung wurde vor Kurzem auf der 17. jährlichen Versammlung der International Society of Hair Restoration Surgeons (ISHRS) vorgestellt.
Michael Hamblin, PhD der Harvard Medical School/Wellman Center for Photomedicine, verglich den Effekt einer Dosis Laserenergie mit dem einer Kontroll-Dosis auf das Haarwachstum eines Labor-Nährmediums, um zu beweisen, dass Laserenergie das Haarwachstum stimuliert. Einzelne Haarfollikel wurden in dem Philpott Haar-Nährmedium auf niedriger Stufe mit dem Laser bestrahlt und auf Haarwachstum getestet. Die Auswertung des Haarwachstums der ex-vivo gewachsenen Haare, die von zwei unterschiedlichen Laser-Dosen bestrahlt wurden, wurden in regulären Abständen 10 Tage lang fotografiert.
Die Folgerung der Studie war, dass die Wellenlängen-Dosis einen statistisch signifikanten Anstieg des Haarwachstums im Gegensatz zur Kontroll-Dosis am Ende der Studie erbrachte.
Das Wichtige an diesen Ergebnissen ist die Tatsache, dass diese die Fähigkeit dokumentieren, mit der eine Laserbestrahlung das Haarwachstum in vitro stimulieren kann. Die Ergebnisse zeigten, dass Laserenergie ein starkes Anwachsen von Zellen der Haarmatrix stimulierte.
Dr. med. Muricy, Maria A.; International Society of Hair Restoration Surgery (ISHRS) Tagung in Las Vegas (2007).
Satino, John L. und Markou, Michael, D.O (Doctor of osteopathic Medicine).; International Journal of Cosmetic Surgery and Aesthetic Dermatology (Band 5, Nummer 2, 2003).
Dr. Charles, Glenn, D.O (Doctor of osteopathic Medicine); Klinische Studie vom Jahr 2003.
Prof. Pöntinen P.: The effect of hair lasers on skin blood flow. Lasers in Surgery and Medicine, Band 7, 1995, S. 9 (Zusammenfassung).
Internationale Laser Konferenz, Helsinki Finnland, 1993.
Dr. med. Muricy, Maria A.; International Society of Hair Restoration Surgery (ISHRS) Tagung in Las Vegas (2007).
Eine Studie, die auf der Tagung der International Society of Hair Restoration Surgery (ISHRS) in Las Vegas (2007) von Dr. med. Maria A. Muricy vorgestellt wurde, bestätigte das Wachstum des Haarschaft-Durchmessers, die Haar-Fülle und eine insgesamt verbesserte Haar-Qualität, die durch eine alleinige Laser-Haarbehandlung erreicht wurde. Weiterhin konnte statistisch signifikant bestätigt werden, dass sich mit einer Low-Level-Lasertherapie, die mit 5% Minoxidil (der wirksame Bestandteil von Rogaine, welches ein zugelassenes Arzneimittel ist) kombiniert wurde, beachtliche kosmetische Vorteile, insbesondere für Frauen, ergaben.
Satino, John L. und Markou, Michael, D.O (Doctor of osteopathic Medicine).; International Journal of Cosmetic Surgery and Aesthetic Dermatology (Band 5, Nummer 2, 2003)
Eine im Jahr 2003, im International Journal of Cosmetic Surgery and Aesthetic Dermatology (Band 5, Nummer 2, 2003 [John L. Satino and Michael Markou, D.O.]), erschienene unabhängige Studie über die Low-Level-Lasertherapie belegt, dass die Haardichte bei Männern und Frauen im Durchschnitt um 93,5% anstieg. Ebenso erhöhte sich die Haar-Reißfestigkeit um 78,9%. Bei den Probanden handelte es sich um 35 Patienten, davon 28 Männer und 7 Frauen, die 6 Monate lang an der Studie teilnahmen.
|
|
Dr. Charles, Glenn, D.O (Doctor of osteopathic Medicine); Klinische Studie vom Jahr 2003
Dr. Glenn Charles, D.O. aus Boca Raton, Florida (USA) führte im Jahr 2003 eine klinische Studie mit 10 Probanden durch, bei der die Effekte einer Low-Level-Lasertherapie und insbesondere deren Effekt auf Haarausfall und postoperativer Ausheilung von Patienten mit einer Haartransplantation untersucht wurden. Das Ergebnis zeigte, dass die durchschnittliche Haardichte der Probanden um 55,4% innerhalb der 6 Monate andauernden Studie anstieg, bei manchen Probanden war der Anstieg sogar bei 96%. Ein zusätzlicher Befund der Studie war, dass Patienten mit einer postoperativen Haartransplantation einen reduzierten Shock-Loss (Haarausfall; Telogen-Effluvium) des transplantierten Haares und des vorhandenen Haares, sowie ein schnelleres Haar-Wachstum erlebten. Die Mehrheit der Patienten erfuhren außerdem eine signifikante Abnahme von der durch die Operation verursachten postoperativen Hautrötung, Beschwerden und Reizung.
Prof. Pöntinen P.: The effect of hair lasers on skin blood flow.
Lasers in Surgery and Medicine, Band 7, 1995, S. 9 (Zusammenfassung)
Prof. Pekka J. Pöntinen ist einer der Pioniere der Low-Level-Lasertherapie in Skandinavien und erforscht in genauen, theoretischen und praktischen Studien die Anwendung der Low-Level-Lasertherapie in der Behandlung von chronischem, insbesondere muskoloskeletalem und myofaszialem Schmerz und Dysfunktion, von vaskulären Störungen, sowie in der Wund- und Geschwürbehandlung etc.
Professor Pöntinen erforschte die positiven Effekte des Laser-Lichts auf die Kopfhaut-Durchblutung und veröffentlichte seine Ergebnisse im Jahr 1995.
Die Effekte von Haar-Lasern auf die Kopfhaut-Durchblutung wurden mit drei unterschiedlichen Geräten gemessen. Bei den Lasern handelte es sich einmal um den Laser Hair Care (670 nm ) und um den He-Ne-Laser (632.8 nm ), der einen Laser enthält, der mittels Lichtfasern und Linsen, Licht auf den Patienten projiziert. Der dritte Laser war identisch zum dem Laser Hair Care, bei diesem wurde jedoch der Laser durch einen Placebo ersetzt. Die Unterschiede in den Laser-Systemen wurden aus der Tatsache deutlich, dass der Laser Hair Care die Kopfhaut-Durchblutung um 54% erhöhte. Der He-Ne-Laser zeigte keinen Effekt und das Placebo verringerte sogar die Durchblutungs-Rate um 36%. Außerdem wies die Haut-Temperatur, die vor und nach Laser-Behandlung gemessen wurde, nur geringe Unterschiede auf.
Internationale Laser Konferenz, Helsinki Finnland, 1993
Eine Studie, die auf der Internationalen Laser Konferenz in Helsinki, Finnland 1993 vorgestellt wurde, beschäftigt sich mit den Effekten der Low-Level-Lasertherapie auf die androgenetische Alopezie (Erblich bedingter Haarausfall). Die vergleichende Doppelblindstudie mit einem Placebo-Lacer für die Behandlung von anlagebedingter androgenetischer Alopezie bei Männern beschrieb positive Effekte der Low-Level-Lasertherapie auf das Haarwachstum, der Vermeidung von Haarausfall und den Haarschaft-Durchmesser.
Auf der Helsinki Laser Konferenz wurden die Forschungsergebnisse, welche den Vergleich zwischen den Effekten der Low-Level-Lasertherapie und denen eines Placebos demonstrieren, vorgestellt. Die Ergebnisse zeigten deutlich, dass ein Haarwachstum in der Laser-Gruppe eintrat. Außerdem konnte bei allen Patienten der Laser-Gruppe, bis auf eine Ausnahme, ein kompletter Stop des Haarausfalles nachgewiesen werden. Alle Patienten bis auf 3 zeigten einen deutlichen Haar-Wachstum für Haare, mit einer Verringerung von mindestens einer Kategorie in der Hamilton Klassifikation. Bei der Nachbehandlung zeigte sich auf der Dermis fast die gleiche Anzahl an Haarfollikeln wie bei der Vorbehandlung.
Obwohl eine deutliche Anzahl an neuen Haarfollikeln mit deutlich erkennbarem Haarwachstum einhergingen, waren 50% der Follikel in der anagenen Phase (Wachstumsphase). Wenn man die histologischen Befunden vergleicht, konnte eine Umwandlung der Haarfollikel in die anagene Phase bei 83% der Patienten beobachtet werden, nicht aber in der Placebo-Gruppe. Von 18 Patienten, zeigten 14 Patienten eine Zunahme an Haardicke und alle 18 Patienten zeigten eine Verbesserung in der allgemeinen Haarschaft-Qualität, die mit einem Haar-Stretcher gemessen wurde. Die Ergebnisse zeigten keine Verbesserungen in der Placebo-Gruppe oder andere negative Effekte der Behandlung.
|